Lauftagebuch von Ruth Hädicke
Lauftagebuch von Ruth Hädicke
Hier führt Ruth Hädicke ein Lauf-Tagebuch über ihre persönlichen Erfahrungen beim Umstieg mit der Aktion Auf´s Ganze.
Lauftagebuch "Geh auf´s Ganze 2008"
von Ruth Hädicke am 28.04.2008
Muskelkater und leichte Erkältung: Die Anstrengung von gestern steckt mir doch noch ganz schön in den Knochen. Ich werde heute früh schlafen gehen.
Lauftagebuch "Geh auf´s Ganze 2008"
von Ruth Hädicke am 27.04.2008
Trainingslauf Rennsteig: Ich will gleich vorwegnehmen:
Heute ist es gut gelaufen!
Nach meinem Erlebnis von vor drei
Wochen, habe ich gestern mindestens vier Liter Flüssigkeit in mich
hinein geschüttet. Vor dem Frühstück, beim Frühstück und in
Friedrichshöhe habe ich weitergemacht. An den Verpflegungsstationen sind
jeweils noch mindestens zwei Becher hinzu gekommen. Flüssigkeitsmangel
war also kein Thema. Was sagt uns das? Der Mensch ist lernfähig!
Aber
auch der menschlichen Lernfähigkeit sind Grenzen gesetzt. Nachdem ich
bereits mit zuviel Kleidung Schwierigkeiten hatte, habe ich heute zu
früh zu viel ausgezogen. Dank des Laufens im T-Shirt hat mich meine
Erkältung wieder. Ich bin ein wenig beunruhigt.
Die Strecke als
solches war, wie soll ich sagen, interessant. Hätte mir jemand den
Hohlweg etwas detaillierter geschildert, ich hätte es ohnehin nicht
geglaubt. War die Streckenbeschreibung meines Laufkollegen Siegfried
über den Halbmarathon von Übertreibungen dominiert, so war alles was ich
über die Marathonstrecke gehört habe verharmlosend dargestellt.
Beschreibungen wie landschaftlich sehr schön sind sicherlich zutreffend.
Über den in meiner Erinnerung kilometerlangen Hohlweg komme ich nicht
hinweg. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ein offizieller Lauf in
einer Art mit Wurzeln gespicktem ausgewaschenen Bachbett stattfindet.
Dennoch
bin ich optimistisch! Dank Frank´s kontinuierlicher Tempo Vorgabe, habe
auch ich das Ziel laufend und lächelnd erreicht. An meinem
Gesichtsausdruck auf dem Zielfoto muss ich eventuell noch etwas
arbeiten.
Heute wären sicherlich nicht mehr als die 32 km auf die
ich eingestellt war, möglich gewesen. Am 17. Mai werde ich mich auf
43,5 km einstellen und 43,5 km laufen. Schließlich bin ich vorher auch
noch nie 32 km gelaufen und bin weder auf der Strecke noch im Ziel vor
Erschöpfung zusammengebrochen.
Lauftagebuch "Geh auf´s Ganze 2008"
von Ruth Hädicke am 26.04.2008
frei (!): Da wollte wohl jemand zum Ausdruck bringen, dass
ich mich auch tatsächlich an meinen Trainingsplan halten soll. Was ich
auch widerstrebend getan habe.
Dennoch bedauerlich. Wir waren
schließlich schon gestern in Schmiedefeld angekommen. Mein Ursprungsplan
sah vor, dass ich heute die 11 km von Neuhaus nach Friedrichshöhe
laufe. Ich schätze es einfach, wenn ich bei solchen Extrembelastungen
wie dem Rennsteiglauf, die Strecke kenne und weiss was auf mich zukommen
kann.
Alternativ haben wir uns den Start Hügel in Neuhaus angeguckt.
Der sah in Natura deutlich freundlicher aus als auf Bildern.
Lauftagebuch "Geh auf´s Ganze 2008"
von Ruth Hädicke am 24.04.2008
Lauftreff schnell: Die Jungs mussten ohne mich auskommen. Ich durfte mich in Berlin bilden.
Lauftagebuch "Geh auf´s Ganze 2008"
von Ruth Hädicke am 23.04.2008
75 min lockerer DL bei Hf 70% - 80%: Martins Hf Vorgaben
halte ich zur Zeit mit Leichtigkeit ein. Vom Tempo her bin ich ebenfalls
vorbildlich. Ich denke, wenn ich so weiter mache, bin ich eher eine
Kandidatin für 6.00 anstatt 5:30.
Der Weg ist das Ziel. Hauptsache
ich komme an. Nach meinen Erfahrungen an den 3 Gleichen sage ich nicht
mehr durchlaufend, sondern mit möglichst wenig Gehpausen.